Coming soon to a pancreas in your area – Ypsopump die neue Insulinpumpe von Ypsomed

Im letzten Post hatte ich ja bereits anklingen lassen, dass uns Ypsomed während des mylife Diabetes Network Events mit etwas neuem überraschte. Nun ist es also an der Zeit die Katze aus dem Sack zu lassen……. Ladys & Gents would you please Welcome the Ypsopump.

Über das tolle Wochenende in der Schweiz hatte ich ja schon hier berichtet. Das beste habe ich aber noch nicht verraten. Wir durften im Rahmen unseres Workshops da neuste Produkt von Ypsomed sehen, anfassen, testen und unsere Meinung dazu sagen. Wohlgemerkt geht es hier um ein Produkt das noch nicht veröffentlicht wurde. Das eine Firma noch vor Markteinführung dem Enduser gestattet, seine ehrliche Meinung zu dem zu äusseren, was gerade in der Entwicklung au heisser Flame gekocht wird, habe ich noch nicht erlebt. Hier scheint Ypsomed glaubhaft einen anderen Weg zu beschreiten. Meistens bekommt man ja von den Herstellern deren fertige Produkte vorgesetzt.
“Hier unser neustes XYZ. Geil wa ?”…. und ich so: “geht so !”.  Im vorliegenden Fall ist das erfrischender Weise mal ganz anders. Alle die jetzt hier den Flux Kompensator oder eine ähnlich spektakuläre Innovation erwarten, muss ich leider eintäuschen. Hier geht es um eine Insulinpumpe. Nicht irgendeine sonder die:

YpsoPump von Ypsomed

Bereits in der Vergangenheit  hatte man im Hause Ypsomed sehr erfolgreich Insulinpumpen entwickelt. Das Ziel von Ypsomed war es, sich auf seine Wurzeln zu besinnen und eine Pumpe zu bauen, die auf die wesentliche Funktion reduziert ist. Ohne grossartigen Firlefanz. Geradeaus, leicht zu bedienen, klein und chic. Und das ist meiner Meinung nach gelungen. Aber, schaut sie euch mal selbst an.

 

Bei der Ypsopump handelt es sich um eine Schlauchpumpe und nicht, wie man es von Ypsomed erwarten könnte, um eine weitere Patch Pumpe wie den Omni Pod. Das Erste was bei der YpsoPump ins Auge fällt ist der Formfaktor. Das Gerät ist  angenehm klein und flach und erinnert zu erst etwas an einen Ipod Nano. Die Bedienung erfolgt über ein gut lesbares und angenehm grosses Touch Display. Wer also ein Smartphone bedienen kann, wird auch mit der YpsoPump locker zurecht kommen. Die Menüführung erfolgt weitestgehend Icon-basiert. Ich hatte mich bereits nach kurzer Zeit gut zurecht gefunden. Insgesamt macht das Gerät einen sehr hochwertigen Eindruck, liegt gut in der Hand und lädt förmlich dazu ein daran herumzuspielen. Kurz gesagt, das Gerät tut das was es tun soll, nämlich Insulin pumpen und sieht dabei auch noch gut aus. Der eigentliche Clou der YpsoPump wird erst bei genauerer Betrachtung deutlich. Denn die YpsoPump verfügt nicht wie andere Pumpen, über ein vom Anwender zu befüllendes Insulin Reservoir, sondern hier kommen vorgefüllte Insulin Patronen zum Einsatz. Ähnlich wie Sie auch bei Insulin Pens verwendet werden. Damit entfällt das zuweilen lästige auffüllen eines Insulin Reservoirs. Der Wechsel der Insulin-Patronen bei der YpsoPump erfolgt einfach und schnell. Klick – Verschluss auf – alte Patrone raus – neue rein – Klick- Verschluss zu und Fertig. Mit etwas Übung dauert der ganze Prozess nur wenige Sekunden. Insgesamt machte die YpsoPump auf mich einen sehr soliden und durchdachten Eindruck. Über die endgültigen Features der Software, kann ich noch nichts berichten, bin mir aber sicher, dass Ypsomed hier nichts dem Zufall überlässt und zur Markteinführung im Jahr 2015 alle essentiellen Funktionen integriert sein werden.