Symposium von Roche zum EASD

Mitte dieses Monats durfte ich das wissenschaftliche Symposium von Roche Diabetes Care im Rahmen des EASD  in Wien besuchen. Das Thema war: ” Personalized Diabetes Management 2.0 – Interactively connected for an optimized therapy”.  Erweist sich der Einsatz von vernetzten Geräten in der Therapie von Menschen mit Diabetes in der Praxis als wirksam und kosteneffizient ?


Das Symposium fand im mitten in Wien gelegen Studio 44 statt. Ein Veranstaltungsort der einem TV Studio gleicht und ich vermute, dass hier sonst auch tatsächlich TV Sendungen der Österreicher Lotterie produziert werden. Passt ja zum Thema Diabetes ganz gut. Nach ein paar Snacks zur Begrüßung, öffneten sich die Studiotüren und das offizielle Programm begann. Dieses bestand zum einen aus Vorträgen von Ärzten und Wissenschaftlern zum Thema mhealth im weitesten Sinne, zum anderen aus einer Podiumsdiskussion mit dem Vortragenden.

Den Anfang machte  Prof. Thomas Danne vom Kinder- und Jugendkrankenhaus auf der Bult in Hanover. Er sprach in seiner gewohnt enthusiastischen Art über die Erwartungen von Menschen mit Diabetes und deren Ärzten und stellte die Frage, ob die modernen interaktiven Technologien diese Erwartungen erfüllen. Dieses beantwortete er am Beispiel der Insulinpumpentherapie bei Kindern und jungen Erwachsenen und deren speziellen Bedürfnissen und Anforderungen an die Therapie.

Als nächstes hielt Dr. med. Signe Schmidt aus Dänemark einen Vortrag über die Entwicklung von Bolus Rechnern und deren Nutzung im täglichen Leben. Sie berichtete sehr detailliert über die Ergebnisse einer Studie zu dem Thema, welche Sie an dänischen Diabetes Patienten durchgeführt hat und konnte darlegen, dass die Verwendung von Bolus Rechnern zu einer besseren Therapie-einstellung führen kann.
Der Dritte Vortrag an diesem Tag von Lars Kalfhaus drehte sich um die Frage, ob mhealth nur ein buzzword sei oder in der Lage ist einen Paradigmenwechsel einzuleiten. Hierzu erläuterte er kurz den momentanen Stand der Dinge im Bereich von mobile health, um danach auf die Vorteile einzugehen die man sich heute von mhealth erwartet. Im dritten Teil seines Vortrages ging er dann auf einige Initiativen von Roche ein, welche diese Erwartungen erfüllen könnten.

Nach einer Pause bei gutem Essen und spannenden Gesprächen fand man sich dann zur angekündigten Podiumsdiskussion wieder im Studio ein.

Im Foyer des Studio 44 hatte man Gelegenheit einige der neusten Produkte von Accu Check näher kennen zu lernen. Darunter das Connect System. Hierbei handelt es sich um Accu Check´s Ansatz einer vernetzten Diabetes Therapie, bestehend aus den Komponenten Messgerät, Smartphone und Webanwendung. Auf dieses System werde ich in Zukunft hier noch genauer eingehen.

Nach diesem Vormittag ging es dann auf zum Messegelände wo weitere, zum Teil inhaltlich sehr ähnliche, Vorträge auf uns warteten. Für mich war es ein sehr spannender Tag an dem ich viel Neues gehört, gesehen und über die Vorgänge hinter den Kulissen einer Produktentwicklung gelernt habe. An dieser Stelle bedanke ich mich bei Roche Diagnostics für die Einladung zu diesem Symposien.