Rendevouz in Italien – Wiedersehen mit der Ypsopump – #mylife Diabetes Network

Anfang Oktober traf sich das #mylife Diabetes Network zum zweiten Mal, um sich in einer atemberaubenden Location in der Toscana auszutauschen. Anders als beim ersten Zusammentreffen im Februar, war die Teilnehmergruppe diesmal internationaler. Erfahrungsaustausch zum Leben mit Diabetes über Ländergrenzen hinweg…. Grenzenlos spannend.

Am Freitag dem 03.10.2014 bestieg ich in Düsseldorf eine kleine Propellermaschine, um über Stuttgart nach Florenz zu fliegen. Das #mylife Diabetes Network hatte zum zweiten, diesjährigen Treffen geladen. Eine Einladung, der ich selbstverständlich gerne nachkam. Das erste Treffen des Networks in der Schweiz im vergangenen Februar habe ich noch gut Erinnerung und ich war gespannt auf die neuen Eindrücke und vor allem auf die Teilnehmer aus den anderen Ländern. Natürlich hoffte ich auch auf Neuigkeiten zur Ypsopump, die wir auf dem Treffen in der Schweiz ja bereits unter die Lupe nehmen durften.

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Ort des Geschehens war die toskanische Villa Sermolli, ein ehemaliger Grafensitz aus dem 16. Jahrhundert in der Nähe von Buggiano. Ein Ort der den Schauplätzen sämtlicher Rosamunde Pilcher Filme, mühelos den Rang abläuft. Aus allen Ecken und Winkeln schrie es förmlich nach ” La dolce Vita “.  Diabetes, du hast jetzt mal Pause und benimmst dich.
Denkste! Nach dem die anderen Teilnehmer ebenfalls angekommen waren und ihre Gemächer (der Begriff Zimmer wäre hier deutlich untertrieben) bezogen hatten, traf man sich auf einer der sonnigen Terassen zu einem Willkommens Getränk. Es dauerte nicht lange bis sich an allen Ecken und Enden Gespräche rund um das Thema entwickelten, dass uns nun mal alle miteinander verbindet.
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Mit von der Partie waren:

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Neben den tollen Gesprächen standen an diesem Wochenende auch einige Workshops auf dem Programm. So begeisterte uns Tine von icaneateverything, wie immer stilsicher gekleidet, mit einen Kochworkshop in dem wir unsere Vor- und Nachspeise zum Abendessen selbst zubereiteten. Ilka berichtete vom Lauf zwischen den Meeren, Ivan nahm uns mit auf seine Reise über den Jakobsweg, Mattijs aus den Niederlanden stellte uns sein Projekt “Type 1 heb je net allen” vor und Matthias berichtete uns von der in allen Belangen ungewöhnlichen Charity Aktion “Blue Buff for Diabetes” .

klein, schwarz, Stylo – Ypsopump

Aber auch das Team von Ypsomed hatte Neuigkeiten im Gepäck und brachte uns ausführlich und detailliert auf den neusten Stand bezüglich der Entwicklung der Ypsopump. Äußerlich hat sich kaum etwas verändert, aber an den inneren Werten wurde nochmals geschraubt. So wurde unter anderem das Userinterface noch einmal überarbeitet.
Die Ypsopump wird mittels Touchscreen und Iconbasierter Menüführung bedient und um das so einfach und eindeutig wie möglich zu gestalten, wurden die Icons nochmals überarbeitet. Ausserdem wurde der Ypsopump noch eine Bluetooth Verbindung spendiert, die es der Pumpe ermöglicht, künftig Daten an eine neu entwickelte Smartphone App zu senden. Diese Daten sollen dann innerhalb der App analysiert und ausgewertet werden können. Auch ein Bolusvorschlag soll zu den Funktionen der App gehören. Natürlich durften wir uns Ypsopump auch “hands on ” anschauen und mit ihr rumspielen. Mir persönlich gefällt sie nach wie vor sehr gut. Klein, chick und stylisch und obendrauf noch kinderleicht zu bedienen durch eine zeitgemässe Benutzeroberfläche, die man in Geräten anderer Hersteller oft vergeblich sucht. Toll wäre es die Kleine mal im echten Leben testen zu können.

Natürlich gab es nach den Workshops und Vorträgen viel zu bereden und zu diskutieren. So wundert es nicht weiter, dass die Abende entsprechend lang wurden. Wann bekommt man als “Endverbraucher” schon einmal die Gelegenheit sich mit den Machern und Entwicklern eines Produktes auszutauschen. Gespräche bei hervorragenden Essen vor einer unbeschreiblichen Kulisse und Lerneffekt bei allen Beteiligten. Einfach toll! An dieser Stelle möchte ich mich beim Team von Ypsomed noch einmal herzlich für die Einladung zu diesem Wochenende und die uns entgegengebrachte Offenheit bedanken.

Am Samstag machten wir uns gemeinsam auf, um die nahegelegene Stadt Lucca zu erkunden. Nach einer geführten Stadttour hatten wir noch ausreichend Zeit, um uns etwas italienisches Flair um die Nase wehen zu lassen. Enge Gassen, alte pompöse Bauten, kleine Läden und Straßencafe´s…. eben alles was man sich von einer italienischen Stadt so erwartet. Allein diese Stadttour bot Stoff für einen seitenlangen Bericht. Aber das überlasse ich den Reisebloggern unter uns. Zurück in der Villa Sermolli liessen wir den Tag beim Abendessen ausklingen, denn am nächsten Tag stand ja leider die Heimreise auf dem Programm. Vor dem Essen hielt noch der per Skype zugeschaltete Ypsomed CEO Simon Michel eine kleine Ansprache und stieß, virtuell mit einem Glas Wein, mit uns auf das gelungene Wochenende an. Ich könnte hier jetzt noch ellenlang über  all die Eindrücke dieses Wochenendes schreiben und trotzdem wahrscheinlich nur an der Oberfläche kratzen. Deshalb belasse ich es hier und jetzt bei dieser kurzen Zusammenfassung und wünsche : Buona notte

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