Pumpenpilgern – Warten auf den MDK

Im Januar kam mal wieder etwas Bewegung in das Projekt Insulinpumpe. Es scheint nun in die nächste Runde zu gehen. Hier also ein neuer Eintrag in die Chronik des laufenden Wahnsinns.


Der MDK hatte zu letzt, nach meinem Widerspruch bei der Krankenkasse und meiner Beschwerde über die Gutachterin, signalisiert dass noch weitere Ermittlungen in meinem Fall nötig seien. Dies hatte mir der Sachbearbeiter der Krankenkasse ja schon mittgeteilt nachdem er sich noch einmal selbst mit dem MDK in Verbindung gesetzt hatte.
Kurze Zeit später meldete sich der MDK telefonisch erneut bei mir und zwar in Gestalt des leitenden Arztes. Dieser teilet mir mit, dass er sich nun der Sache persönlich annehmen werde. Man habe festgestellt, dass es sich bei meinem Fall um einen fachlichen Widerspruch und nicht nur um eine Beschwerde handelt. Deshalb wurde mein Fall wohl auf einer Verbandskonferenz mit mehreren Ärzten / Gutachtern diskutiert und man sei zur Überzeugung gelangt dass hier eine erneute Begutachtung erforderlich ist. “Uns ist daran gelegen ihren Widerspruch auf einer fachlichen Ebene zu behandeln.” teilte mir der leitende Arzt mit. Er selber sei kein Diabetologe und habe nur die Funktion eines Koordinators, weshalb er mich bitten würde einen medizinisch begründeten Widerspruch meines Arztes bei der Krankenkasse einzureichen. Diesen würde er dann zum MDK nach Duisburg zur erneuten Begutachtung weiterleiten, da in Duisburg zwei Diabetologen unter den Gutachtern seien.

Ich machte also einen Termin mit meinem Diabetologen und berichtete ihm von den neuen Ereignissen. Unglücklicher Weise stand meinem Arzt ein wohl längerer Krankenhausaufenthalt bevor. Ich befürchtete dass der benötigte “medizinische Widerspruch” nicht mehr vor seinem Krankenhaustermin fertig werden würde. Mein Arzt sagte mir jedoch zu den Widerspruch so schnell wie möglich fertig zu stellen. Knapp anderthalb Wochen später kam dann ein Anruf aus der Praxis und der Widerspruch lag zum abholen bereit. Der Widerspruch meines Arztes ging zwar im wesentlichen auf alle bemängelten Punkte des MDK Gutachtens ein, war aber für meinen Geschmack etwas zu zurückhaltend formuliert. Dies mag aber der Tatsache geschuldet sein, dass nicht mein Arzt sondern dessen Krankheitsvertretung den Widerspruch im Auftrag meines Arztes formuliert hatte.

Den Widerspruch habe ich wie mit dem Sachbearbeiter der Krankenkasse besprochen nun eingereicht.
Mehr kann ich momentan nicht tun ausser warten, warten, warten……

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Derweil möchte ich die Gelegenheit nutzen mich bei Euch, die ihr mir bis hierher auf meinem Weg zur Pumpe gefolgt seid, für eure Unterstützung, eure Kommentare und nicht zu letzt das teilen in den Sozialen Netzwerken, zu bedanken.
Ohne Euch hätte ich bestimmt schon das ein oder andere mal den Kopf in den Sand gesteckt.
Vielen Dank dafür !!!

 

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